Das Down-Syndrom ist eine Behinderung, bei der ein Mensch an einer bestimmten Stelle ein Chromosom mehr hat als die meisten anderen Menschen. Chromosomen sind die Strukturen in den Zellen, die die Gene enthalten. Die Gene enthalten unsere Erbinformationen, geben also vor, ob wir grüne oder braune Augen, kleine oder große Ohren haben.
In Deutschland gibt es ungefähr 50.000 Menschen mit Down-Syndrom. Sie haben häufig ein bestimmtes Äußeres (z.B. schräg stehende Augen) und bekommen häufig Verdauungs- oder Herzprobleme. Menschen mit Down-Syndrom sind sehr unterschiedlich in ihren Fähigkeiten. Einige haben Schwierigkeiten mit dem Lernen oder mit dem Sprechen, sie brauchen dafür dann mehr Zeit und Übung.
Die Behinderung wurde nach dem englischen Neurologen und Apotheker John Langdon-Down benannt. Er untersuchte und beschrieb die Behinderung als Erster im Jahre 1866. Heute wird sie auch oft Trisomie 21 genannt.