Als 1. Arbeitsmarkt wird der Arbeitsmarkt bezeichnet, in dem Arbeits- und Beschäftigungsverhältnisse ohne staatliche Zuschüsse oder sonstige Maßnahmen bestehen und ein*e Arbeitnehmer*in einen regulären Erwerbslohn bekommt. Der 1. Arbeitsmarkt richtet sich nach der Arbeitsmarktpolitik der freien Wirtschaft, in der Angebot und Nachfrage aufeinandertreffen. Im Gegensatz dazu steht der 2. Arbeitsmarkt: Dieser umfasst staatlich geförderte Beschäftigungsprogramme wie z.B. die Tätigkeiten in einer Behindertenwerkstatt, für die es nur ein geringes Entgelt oder „Taschengeld“ gibt.